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Auf dem Weg von Assisi nach Greccio

So entstand die Idee der lebenigen Grippe

Wieder ist es soweit. In wenigen Tagen beginnt die Adventzeit. Die Zeit, in der wir uns auf die Ankunft des menschwerdenden Gottes vorbereiten. Die kommenden Tage und Wochen bieten uns die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, hineinzuschauen in unser Inneres und uns zu besinnen auf das, was wichtig ist. Lassen wir uns nicht ablenken von schreiendem Kommerz, idealisierenden Wunschvorstellungen oder aufgebauten, oft erdrückenden Erwartungen. Nehmen wir uns vielmehr die Zeit, nach innen zu schauen, um das Licht Gottes, das in uns leuchtet, wieder wahrzunehmen und erneuern zu lassen.

Die Adventzeit mit ihren Bräuchen, Gewohnheiten, Freuden oder auch Sorgen erreicht uns Jahr für Jahr. Und dennoch ist jedes Jahr anders. Menschen sind vielleicht gegangen, andere gekommen. Lebensumstände, Meinungen und Aufgaben haben sich verändert. Wir selbst haben uns verändert, spürbar für die Menschen, die uns umgeben.

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Papst Franziskus empfängt Projektpartner aus Aleppo

FRANZ HILF unterstützt Franziskaner vor Ort


Papst Franziskus und Dr. Emile Katti
Papst Franziskus hat den Chefarzt des Krankenhauses „Al-Rajaa“ in Aleppo, Dr. Emile Katti, zu einem Gespräch empfangen. Dr. Katti konnte von der Situation der Menschen in Aleppo berichten und wurde von Papst Franziskus dazu ermutigt, sein Engagement für die Menschen in der zu großen Teilen zerstörten Stadt fortzusetzen.

Das Krankenhaus „Al-Rajaa“ befindet sich in Trägerschaft der Franziskaner und ist eines der ganz wenigen überhaupt noch funktionstüchtigen Krankenhäuser in Aleppo. Bereits vor dem Krieg hatte das Krankenhaus einen sehr guten Ruf und ist nun zu einem wichtigen Anlaufzentrum für Opfer des Bürgerkrieges geworden


Franziskaner im zerstörten Aleppo
FRANZ HILF unterstützt die Arbeit der Franziskaner vor Ort und hat u.a. Mittel für Lebensmittel und medizinische und elektrische Geräte bereitgestellt.
Immer noch sind zehntausende Menschen in Aleppo eingeschlossen und warten auf ihre Evakuierung. Die Franziskaner sind vor Ort geblieben und tun ihr Möglichstes um zu helfen.

Zur ihrer täglichen Arbeit gehören in Aleppo auch Hausbesuche bei den Familien und die Reparatur der durch Mörsergranaten oder Bomben zerstörten Wohnungen und Häuser. Diese Hilfe ist für die Menschen vor allem psychologisch enorm wichtig und erhält den Glauben und Mut nicht aufzugeben.

Papst Franziskus: Enzyklika „Laudato si“

Die am 18. Juni 2015 im Vatikan veröffentlichte neue Enzyklika von Papst Franziskus stößt auf weltweit verbreitetes Interesse, aber auch auf Kritik. Den einen spricht der Papst aus dem Herzen, indem er die Sorgen um das gemeinsame Haus der Erde aufnimmt, anderen kommt er in die Quere; ihre ökonomische Pläne und ihr Verhalten werden als globaler Schadensfall benannt, wenn nicht umgehend Denken und Handeln auf die Existenz aller Menschen ausgerichtet wird.

Wir verstehen die Enzyklika nicht bloß als Appell in den politischen und ökonomischen sowie ökologischen Schaufenstern, auch nicht nur gerichtet an die globalen Verantwortungsträger. Sie betrifft das Denken und Handeln jedes Menschen – im Blick auf eigenes Verhalten und im Blick auf die fatale Auswirkung gedankenloser Praxis in der täglichen Sorglosigkeit im Verbrauch von Ressourcen jeder Art.

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Franziskaner Österreich und Südtirol